Meine Arbeit

Mein Studium als Textildesignerin orientierte sich im Wesentlichen am Bauhaus. Im einjährigen Vorkurs lernte ich auf experimentelle Weise den Umgang mit Material sowie grundlegende gestalterische Fähigkeiten. Das anschließende Studium in den Werkstätten war das Fundament für eine breite handwerkliche Basis.
Als Malerin setze ich diese frühen Erfahrungen fort. Es ist die Entstehung eines Bildes, die mich interessiert, die Aufteilung und Strukturierung der Fläche, Rhythmus und Balance, sowie die unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit Form, Farbe und Material.
Die Farbe entfaltet ihre ganze Wirkung, indem sie offenlegt, was sich in den unteren Schichten verbirgt. Da ist Ruhe und Bewegung, Weite und Verdichtung zugleich.
Das Bild unterliegt während des langen Malprozesses einem stetigen Wandel und aus einer ursprünglich abstrakten Komposition entstehen Landschaften und Häuser, die viel Raum für Assoziationen lassen.
Durch Experimentierfreude und die damit verbundene, intensive Auseinandersetzung mit vielen gestalterischen Möglichkeiten setzt sich meine eigene künstlerische Sprache konsequent fort und geht dabei immer auch neue Wege.

„Kreativität, Freude an der Materialität, Geschick und handwerkliche Geduld, ein feines Gespür, für das was zusammenpasst und das, was nicht zusammengeht, der Spaß am Zusammenfügen einander nur scheinbar widersprechender Objekte zu einem lebendigen Ganzen, die Lust an der selbst geschaffenen Welt, sprechen aus ihren Bildern und Collagen.“
(Prof. Gottfried Huttner)




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